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Ein Dutzend Regeln für eine bessere Lebensqualität

Wie man seine eigene Lebensqualität verbessern kann, ist zum einen eine individuelle Frage. Denn neben den persönlichen Bedürfnissen eines Menschen spielen auch diverse Randbedingungen, wie etwa der Gesundheitszustand oder die finanzielle und familiäre Situation, eine wichtige Rolle. Zum anderen gibt es einige grundsätzliche Regeln, die von allen Betroffenen, die sich eine bessere Lebensqualität wünschen, beachtet werden sollten. Einige dieser Regeln sowie allgemeine Tipps fürs Leben werden im Folgenden formuliert.

1. Selbstreflexion

Nehmen Sie sich Zeit und gehen sie „in sich“. Fragen Sie sich, was eine bessere Lebensqualität für Sie ganz persönlich bedeutet. Analysieren Sie sich selbst, indem Sie sich Fragen stellen wie zum Beispiel Was habe ich für Talente? Wofür bin ich weniger gut geeignet? Was gefällt mir momentan an meinem Leben und wie kann ich es optimieren? Was gefällt mir nicht und wie kann ich es unterbinden oder wenigstens reduzieren? Welche Dinge gibt es, die ich zur Zeit nicht mache aber gern machen würde, da sie meine Lebensqualität erhöhen könnten?

2. Lassen Sie sich Tipps fürs Leben geben

Personen, die älter sind als wir, haben im Regelfall auch mehr Lebenserfahrung. Viele von Ihnen haben sich mit der Frage „Wie kann ich meine Lebensqualität erhöhen?“ bereits – und zumeist auch wiederholt – beschäftigt. Lassen Sie sich daher von älteren Personen, die Ihnen nahe stehen, nützliche Tipps geben.

3. Den Moment genießen

Wenn man aufmerksam durchs Leben geht, fallen einem die schönen Blumen am Wegesrand auch auf. Wenn Sie drei Sekunden stehen bleiben und den schönen Anblick genießen, werden Sie bemerken, wie sich Ihre Stimmung hebt. So gibt es viele alltägliche Situationen in unserm Leben, denen wir einen gewissen Genuss abgewinnen können, wenn wir ihnen mit hinreichender Aufmerksamkeit begegnen. Mit einem guten Frühstück, einem guten Gespräch oder einem Spaziergang können wir unsere Lebensqualität erhöhen, wenn wir sollche Momente bewusst genießen.

4. Unannehmlichkeiten nicht aufschieben

Wir alle werden nahezu regelmäßig mit unangenehmen Vorgängen (wie etwa die jährliche Steuererklärung oder einem Freund eine schlechte Nachricht mitteilen zu müssen) konfrontiert, denen wir am liebsten aus dem Weg gehen würden aber nicht können. Die Folge ist oftmals, dass wir solche Vorgänge wiederholt verschieben, bis wir sie schließlich „auf den letzten Drücker“ erledigen. Bis zu deren Erledigung plagt uns jedoch eine permanente Unzufriedenheit. Nehmen Sie derartige Notwendigkeiten am besten sofort in Angriff. Jede Unannehmlichkeit, die Sie erst einmal bewältigt haben, gibt Ihnen das Gefühl ein Held zu sein. Zudem haben Sie eine Sorge weniger.

5. Vorfreude auf kleine „Highlights“

Natürlich ist es eine tolle Sache, einmal im Jahr eine mehrwöchige Urlaubsreise zu unternehmen. Aber man kann sich auch in wesentlich kürzeren Zeitabständen mit „kleineren“ (kurzweiligeren und preisgünstigeren) Dingen für seinen Arbeitsalltag belohnen. Sei es ein gemeinsames, ausgedehntes Abendessen mit der Partnerin oder dem Partner – gleichwohl ob im Restaurant oder der eigenen Küche –, ein wöchentlicher Stammtisch-, Kino- oder Konzertbesuch, ein Treffen mit Freunden oder ein bestimmter Film im abendlichen Fernsehprogramm. Die Vorfreude auf ein solches abendliches Event „bringt Sie über den Tag“ und verschafft Ihnen eine bessere Lebensqualität.

6. Zwangsgemeinschaften optimieren oder aufgeben

Wer zur Schule geht oder im Berufsleben steht, verbringt sehr viel Zeit in sogenannten Zwangsgemeinschaften. Das sind Personengruppen, deren Teilnehmer sich ihr Zusammentreffen nicht selbst ausgesucht haben. Pflegen Sie dort die Beziehungen zu jenen Teilnehmern, mit denen Sie sich gut verstehen. Das gleicht die schlechte Stimmung aus, die durch weniger sympathische Zeitgenossen bei Ihnen ausgelöst wird. Wenn Sie sich in einer Zwangsgemeinschaft befinden, in der Sie sich niemanden zum Verbündeten machen können, ist es durchaus erwägenswert, sich von ihr zu verabschieden – selbst wenn Sie dazu Ihren Arbeitgeber wechseln müssen. Das Betriebsklima am Arbeitsplatz hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Lebensqualität. Denn bitte bedenken Sie: Suizidversuche von Mobbing-Opfern sind keine Seltenheit. Und auch jene konnten erst dann ihre Lebensqualität erhöhen, nachdem sie sich von ihrem Arbeitgeber getrennt haben.

7. Nicht den „Pfennig herumdrehen“

Stellen Sie sich vor, Sie schauen in einem Restaurant in die Speisekarte, bekommen Lust auf ein saftiges Steak aber sehen nicht ein, für 200 Gramm Fleisch 15 Euro zu zahlen und bestellen sich stattdessen eine Lasagne für 9 Euro. Die positive Bilanz ist, dass Sie 6 Euro gespart haben. Aber was ist mit Ihrer Lebensqualität, wenn Sie ein Steak möchten, sich aber nur eine Lasagne gönnen? Deshalb lassen Sie es sich ruhig etwas kosten, wenn Sie Ihre Lebensqualität verbessern wollen.

8. Kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen

Tragen Sie für die Belange anderer Menschen Sorge, gibt Ihnen das ein Gefühl der Unentbehrlichkeit. Sind es dann noch Menschen, die Ihnen besonders nahe stehen, erleben Sie darüber hinaus noch ein beruhigendes Gefühl.

9. Kümmern Sie sich nicht um Menschen, die sich nicht um Sie kümmern

Die meisten von uns haben Personen in ihrem näheren Umfeld, mit denen ein gegenseitiges „Nehmen und Geben“ nicht (hinreichend) funktioniert. Haben Sie so einem Zeitgenossen vor zwei Jahren mal beim Umzug geholfen, können Sie nicht damit rechnen, dass er morgen mal für drei Stunden als Babysitter bei Ihnen einspringt. Gespräche mit solchen Menschen sind zuweilen einseitig, da Sie zwar viel über sie – insbesondere über ihre Probleme – erfahren, Sie aber nicht nach Ihrem Wohlbefinden gefragt werden. Meiden Sie diese Leute! Sie erfahren von ihnen keine Tipps fürs Leben.

10. Freunde als „Versicherung“

Es ist durchaus ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass man „echte“ Freunde hat, die auch in schlechten Zeiten für jemanden da sind. Freunde müssen dabei nicht nur jene im klassischen Sinn sein, sondern zu Ihren Freunden können Sie auch Ihre Ehefrau, Schwester oder Ihren Vater zählen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, die Sie an Freunde stellen. Wenn Sie wissen, dass Sie Freunde haben, die Ihnen in schwierigen Situationen helfen, können Sie sich in Sicherheit wiegen und verspüren eine wesentlich bessere Lebensqualität. Deshalb pflegen Sie Freundschaften – aber nicht mit den „falschen Freunden“.

11. „New Style“

Auch durch kleine Modifikationen am eigenen Aussehen lässt sich die Lebensqualität verbessern. Zum Beispiel kann eine neue Frisur oder neue Kleidung unser Erscheinungsbild enorm positiv verändern. So etwas macht uns glücklich.

12. Die eigene Wohnung

Wir verbringen zweifelsohne einen großen Teil unserer Zeit in den heimischen vier Wänden. Insofern ist ein schönes Zuhause von besonderem Wert. Selbst Handelsvertreter, die relativ häufig auf Dienstreisen sind, freuen sich über die wenigen Stunden, die sie in ihrer Wohnung verbringen können. Sich zuhause wohlfühlen zu können bedeutet: bessere Lebensqualität!